Fotos und andere Zeitzeugen

Entwicklungen

In Allgemein on 20. August 2009 at 22:26

In der letzten Woche bin ich einigen Mailinglisten beigetreten, um in der Ahnenforschung weiter zu kommen. Daraus resultieren viele neue Daten, die ich erst mal sortieren muss und auch einige Anregungen die Webseite betreffend.

Das mit der Webseite ist mittlerweile wohl so undurchschaubar geworden, dass ich nun überlege sie komplett neu zu designen. Das braucht natürlich einige Zeit, vor allem, da ich jetzt mit den Abschlussarbeiten meines Studiums beginnen muss. So wird diese Seite also vorerst nicht verschwinden, sondern einfach nur nicht mehr sonderlich gepflegt werden. Ich hoffe ich bekomme demnächst eine besser strukturierte Seite hin.

Grüße
Bianca

Buchtipp – Deutsche auf der Flucht

In Allgemein on 3. August 2009 at 09:00

Klappentext:

Dieses Buch handelt von der Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. 102 Zeitzeugen berichten, wie sie zwischen 1944 und 1950 ihre Heimat verließen und es für sie dabei ums nackte Überleben ging. Sie schildern, wie sie mit ihren Pferdefuhrwerken über das brüchige Eis des Frischen Haffs flohen. Sie erzählen von den letzten Kriegstagen in den Ruinen Königsbergs und vom Kampf um die Schiffspassagen in den Ostseehäfen von Pillau, Danzig und Gotenhafen. Die Flucht aus dem brennenden Breslau und die Vertreibung aus den sudetendeutschen Gebieten fehlen in den Berichten ebenso wenig wie der Brünner Todesmarsch und die Deportation der Deutschen aus Prag.

Die sehr persönlichen Berichte, die unter die Haut gehen, handeln von unvorstellbarem menschlichem Leid, von Vergewaltigung und Tod, von Erniedrigung und Entbehrung. Es sind aber auch Geschichten von Tapferkeit, Willenskraft und Zusammengehörigkeitsgefühl. Und immer wieder spiegelt sich in den dramatischen Schilderungen von Flucht und Vertreibung auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Zeitzeugen-Berichte werden so zu einer Art Vermächtnis, das gleichermaßen mahnen und verpflichten soll, die gewaltsame Vertreibung von Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu ächten, wo immer diese auch stattfinden mag.

ISBN 13: 978-3898977418

Kleines Lebenszeichen

In Kreisarchiv in Beeskow, Kuphal, Standesamt Lichtenberg von Berlin, Standesamt Spreenhagen, Standesämter on 13. Juli 2009 at 09:00

Hallo mal wieder! (falls das hier überhaupt wer liest…)

Bisher beruhten meine Daten in der Ahnenforschung nur auf den Erinnerungen und Dokumenten meiner Großeltern. Daher entschloss ich mich mal etwas tiefer in die Forschung einzusteigen. Da dies aber mit Gebühren zu tun hat, kann ich da nicht so intensiv, bzw. so schnell, suchen, wie ich es gerne würde. Aber bis hierher erst mal der Stand der Dinge:

Meine Oma Margot Kuphal weiß so gut wie gar nichts über ihre Vorfahren väterlicherseits, da ihr Vater so früh gestorben ist. Außerdem habe ich nun auch Verwandte durch dieses Blog gefunden, oder besser gesagt, sie haben mich gefunden, die aus dieser Linie stammen. So entschloss ich mich als ersten Schritt in diese Richtung zu gehen. Der derzeitige Stand ist, dass ich alle Urkunden zusammenkramte, die ich aufbringen konnte und bei der Heiratsurkunde meiner Oma stecken blieb. Weitere Dokumente konnten nicht aufgetrieben werden, so musste ich also das Standesamt Lichtenberg von Berlin bemühen, das mir auch weiterhelfen konnte. Dort liegt die Geburtsurkunde meiner Oma. Weiterhin konnte man mir den Hinweis geben unter welcher Nummer bei welchem Standesamt die Heiratsurkunde ihrer Eltern liegt.

So schrieb ich das Standesamt Spreenhagen Kreis Bieskow-Storkow an, die mir nach Geldeingang nun die Heiratsurkunde meiner Urgroßeltern zuschicken. Ich bin mal gespannt, wie es dann weiter geht. Ich hatte Glück mit der Urkunde. Diese stammt aus dem Jahre 1930. Aber Unterlagen, die älter als 80 Jahre sind, werden im Kreisarchiv in Beeskow archiviert. Da bin ich gerade nochmal drumherum gekommen, noch eine Behörde anzuschreiben ;) Obwohl ich sagen muss, dass die Ämter per E-Mail bis jetzt sehr gut zu erreichen waren!

Außerdem will ich ein Stammbuch anlegen, muss aber mir noch eine gute Lösung einfallen lassen, wie dort die Dokumente drin sortiert werden sollen. So ganz bin ich mir noch nicht im Klaren, wie ich sowas anstelle. Aber einfach hintereinander heften, wäre wohl sehr verwirrend, wenn die Generationen auseinander driften.

Zusätzlich will ich demnächst auch noch mal die Kuphal-Verwandten anschreiben um ein bisschen mehr über die Familiengeschichte zu erfahren. Soweit ich das bis jetzt sehen kann, sind davon wohl einige Fleischer gewesen, zumindest gab es ein Fleischereigeschäft, von dem ich ja auch ein Foto habe.

Ansonsten hatte ich auch einen Brief nach Australien zum Cousin meiner anderen Oma geschickt, doch leider noch keine Antwort erhalten. Nun weiß ich nicht, ob ich doch lieber in Englisch hätte schreiben sollen oder der Brief womöglich gar nicht angekommen ist :(